Google+ 33rpmPVC: "The boy Gedge has written some of the best love songs of the Rock 'n' Roll Era. You may dispute this, but I'm right and you're wrong!" - John Peel (R.I.P.)

28.06.2013

"The boy Gedge has written some of the best love songs of the Rock 'n' Roll Era. You may dispute this, but I'm right and you're wrong!" - John Peel (R.I.P.)


Bildquelle: by 33rpmPVC

















Mit "Go Out And Get `Em Boy" fing 1985 alles an. The Wedding Present veröffentlichten ihre erste Single. Allerdings dauerte es noch fast 2 Jahre, bis sie ihr Debut-Album und absoluten Klassiker "George Best" auf die Menschheit losließen...

In der Zwischenzeit veröffentlichte die Band um David Gedge, der bis heute die einzig verbliebene Konstante der Band ist, noch weitere Singles, die dadurch dass sie John Peel in seinen Radiosendungen lobend hervorhob, durchaus einen gewissen Bekanntheitsgrad erfuhren...


 "George Best" - das Album mit dem nordirischen Starkicker von ManU auf dem Cover, erschien im Oktober 1987. Ein absolut gelungenes Debut mit herrlich schrammeligen Gitarren und Gedges besonderer Art zu singen. Wie weiter oben schon erwähnt, ein absoluter Klassiker - nicht nur der Band, sondern des Indie-Spektrums im Allgemeinen. Aufgrund eines Beitrags zum berühmten C86-Samplers des NME, galt The Wedding Present ohnehin als C86-Band, was der Band nicht unbedingt gefiel, sie aus heutiger Sicht aber absolut adelt...

Während die ersten Singles und die erste LP noch auf ihrem kultigen, eigenen Label Reception Records veröffentlicht wurden, kam das 2. reguläre Studioalbum Bizarro bereits auf dem Majorlabel RCA heraus, zu dem man aufgrund finanzieller Schwierigkeiten mit Reception wechselte, bzw. Reception gleich ganz einstampfte. Wie immer wenn aus dem Indiebereich jemand zum Major "überläuft" gab es auch hier viel Kritik an dem Wechsel. Das TWP jedoch ihre Seele verkauft haben könnten, davon war nichts zu spüren, auch wenn beim späteren dritten Streich Seamonsters (1991), eine gewisse "Amerikanisierung" zu hören war, was vermutlich auch daran gelegen haben dürfte, das die Aufnahmen zum Album tatsächlich in Minnesota stattfanden. Allerdings muß ja nicht alles schlecht sein, was aus den USA kommt. Musikalisch kam bekanntlich ja auch eher viel Gutes dort her...

Mit Watusi, dem 4. Album, welches ebenfalls in den Staaten entstand und 1994 veröffentlicht wurde, machte die Band wieder einen musikalischen Schwenk eher in Richtung Indie-Pop. 1995 dann der Weg zurück zu einem Indie-Label, namentlich Cooking Vinyl. Dort erschienen 1996 mit Saturnalia und Mini noch zwei Platten, bevor TWP eine lange Pause machten. Eine lange Pause für TWP, aber nicht für David Gedge, der mit seinem anderen Bandprojekt Cinerama weitermachte.

2005 erschien Gedge dann wieder mit The Wedding Present auf der Bildfläche. Bei genauer Betrachtung waren es natürlich nicht die alten TWP, die ohnehin schon einige Mitglieder verschliessen hatten, sondern Cinerama wurde einfach der alte Name übergestülpt, da sich die Musik von Cinerama der von TWP eh sehr angenähert hatte. Das entsprechende Produkt wurde dann mit Take Fountain betitelt und erschien auf Gedges neuem Label Scopitones...

Bis heute erschienen zwei weitere Platten von The Wedding Present. 2008 El Rey und 2012 Valentina. Auf einer fiktiven Liste mit den merkwürdigsten Alben-Titeln wären TWP sicher ganz vorne mit dabei. Insgesamt stehen bei der Band achtzehn UK Top 40 Hit-Singles zu Buche, wie die Band in der Bio auf ihrer Website selbst mit folgenden Worten stolz verkündet:

...not bad for a band that has, from its inception, stubbornly refused to play the record industry’s game.

Ich denke, das kann man so stehen lassen...







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