Google+ 33rpmPVC: Die Klasse von 2005 - oder die New Wave Of British New Wave...

02.02.2014

Die Klasse von 2005 - oder die New Wave Of British New Wave...




















Die vielfach so genannte "Klasse von 2005" oder auch "New Wave Of British New Wave" soll ja laut Aussagen einiger renommierter Musik-Journalisten, eher keinen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Gut! Im Prinzip wurde ähnliches zunächst auch von der ersten Postpunk-Welle Ende der 70er, Anfang der 80er angenommen. Und natürlich haben sich viele Bands nach dem ersten schnellen Erfolg, schnell wieder von der großen Bildfläche verabschiedet. Dennoch bietet diese Zeit, die ja nur ihre Spitze in 2005 hatte und im Prinzip ja eigentlich gar nicht so "british" war, wie angenommen und bereits mit den Strokes aus New York oder den White Stripes ihren Anlauf nahm, schon eine ähnliche Vielfalt an Qualität und Quantität, wie die originäre Postpunk - Epoche. Andere unmittelbare Vorläufer waren bspw. The Libertines oder skandinavische Bands wie The Hives oder Mando Diao...

Sicher gibt es musikalisch immer eine gewisse Kontinuität vom Ende der ersten großen Punkwelle über Postpunk, New Wave, Indie, Britpop, usw., bis zum heutigen Tag. Man befruchtet sich praktisch in Zeitsprüngen immer wieder voneinander. Und ob die "Class of 2005" nun ein künstlicher Hype war oder einfach Zufall - sie hat in jedem Fall eine Menge interessanter Alben ins Rampenlicht geschoben. Und an diese Alben, bzw. Bands möchte ich hier einfach mal erinnern, da sie für eine spannende, kurze Phase des Indie-Rocks verantwortlich waren. Durchaus vorstellbar, das sich Simon Reynolds in ein paar Jahren noch mal hinsetzt und hierüber ein weiteres Standardwerk rausbringt. Wer möchte, kann die Liste per Kommentar gerne ergänzen...



Kommentare:

  1. Interessante Liste, bei der es viel zu entdecken gibt, denn: Nur die Editors befindet sich in meinem Besitz. Und erste Hörproben (The Rakes) klingen verheißungsvoll. Das werde ich mal peu a peu abarbeiten.

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  2. Um 2005 rum herrschte Hochbetrieb... Da sind einige nette Scheiben dabei...

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  3. Nachdem ich mich nun durch die Hörproben durchgearbeitet habe, hat sich neben den frühen Editors ein persönlicher Favorit herauskristalisiert: The Enemy (großartiges Debutalbum). Auch toll aus meiner Sicht: The Rifles. Andererseits gibt es auch einige Kombos, die das Niveau ihrer Hits über die lange Strecke eines Albums definitiv nicht halten konnten.
    Hat Spaß gemacht, sich damit zu beschäftigen ... .
    Gruß nach Lünen!

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