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25.01.2015

Gehört: Sleater-Kinney - "No Cities To Love" (Sub Pop / Cargo Records)




















Schon zwei mal habe ich das Album hier angekündigt. Jetzt endlich konnte ich es mir in Gänze anhören. Und das Warten hat sich tatsächlich gelohnt. Im Normalfall ist es ja nicht immer so, das nach einer langen Pause ein Comebackalbum auch gelingt. Negative Beispiele gibt es zuhauf. Sleater-Kinney haben hier aber nichts falsch gemacht. Rund 20 Jahre nach ihrer Gründung meldet sich eins der Flagschiffe und damit wichtigsten Vertreter/-innen der Riot Grrrl-Bewegung zurück. Und das mit einer Urkraft, wie man sie sich erhofft, aber nicht unbedingt erwartet hat...

Schon damals irgendwo in der Gravitation zwischen Indie-Rock und Punk umherpendelnd, preschen die mittlerweile nun doch zu Damen gereiften Grrrls los, als hätte es keine Pause nach ihrem vorerst letzten Album aus 2005 "The Woods"gegeben. Trotz aller Aggressivität gibt es einen klar balancierten musikalischen Kurs, der teilweise durchaus melodisch ist und schlichtweg rockt! Durchaus ein bisschen Lo-Fi, aber das tut dem Sound sehr gut. Genau das schafft die schroffe Atmosphäre, die in den Texten ihren Ausdruck findet. Denn ihren feministischen, sozial- u. konsumkritischen Ansatz haben sie auch nicht verloren. Diese Themen bestimmen weiterhin Teile ihrer Texte. Insgesamt ein rundum gelungenes, starkes Comeback. Volle Punktzahl würde ich mal sagen...





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