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09.08.2013

Umberto Eco

Photo by: Ross Angus  , License: CC BY 2.0









"When you are on the dancefloor, there is nothing to do but dance."
― Umberto Eco, The Mysterious Flame of Queen Loana



Der spannendste Moment beim Lesen eines Romans von Umberto Eco ist für mich immer derjenige, an dem die Geschichte vom Reden um den sprichwörtlichen heißen Brei, umschlägt in eine den Leser ans Buch fesselnde Story. Ich lese gerade meinen vierten Eco "Die Insel des vorigen Tages". Der oben beschriebene Wendepunkt hat sich bisher noch nicht wirklich eingestellt, aber ich bin guter Hoffnung...

Ohne dieses Wissen um die zu erwartende Spannung, welches ich mir seit dem ich Mitte der 80er das erste mal "Der Name der Rose" gelesen habe, angeeignet habe, wären die anfänglich sehr verschachtelten und verschwurbelten Handlungsstränge auch nur schwer zu ertragen. Aber die Ausdauer beim Lesen wird i. d. R. belohnt. Und man darf auch nicht vergessen, dass der vermeintlich langweilige Beginn, irgendwann wichtig für das Gesamtverständnis wird, in dem sich die verschiedenen Erzählstränge zusammenfügen. Auf welcher zeitlichen oder auch geographischen Ebene sie sich auch vorher abgespielt haben mögen...

Im Laufe der Zeit habe ich noch "Das Focaultsche Pendel", sowie "Baudolino" gelesen, bei denen es mir genauso erging.  Ohne Umschweife kann ich wohl behaupten, das ich über die Jahre ein Fan von Umberto Eco geworden bin. Muß aber auch zugeben, das ich sowohl bei "Baudolino", als auch beim "Focaultschen Pendel" mehrere Anläufe benötigt habe, die Bücher dann tatsächlich zuende zu lesen. Als einfache Kost sind sie kaum zu bezeichnen. Hat man es dann geschafft, weiß man, die anfängliche Mühe hat sich gelohnt...




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