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Posts mit dem Label "Emo" werden angezeigt.

Schwer beladen, aber auf Kurs – Frachter liefern ab: Frachter – Es wird gleich besser (Gunner Records | VÖ: 01.05.2026)

Frachter melden sich mit ihrem zweiten Album zurück – und setzen dort an, wo ihr Debüt „Bad Sterben“ (2023) endete, nur konsequenter, wütender und zugleich reflektierter. Das Trio aus Aaron, Dome und Philipp hat sich in den vergangenen Jahren hörbar entwickelt zu einem verdichteten, stilistisch klareren Postpunk-Ansatz, der seine Einflüsse kennt, aber nicht ausstellt... „Es Wird Gleich Besser“ ist ein solides Album geworden – thematisch wie musikalisch. Klimakrise, gesellschaftliche Verwerfungen und ein spürbarer Rechtsruck bilden den Resonanzraum, in dem sich die Songs bewegen. Dabei kippt das Material nie in bloße Parolen, sondern arbeitet sich an einem Spannungsfeld aus Resignation und Restoptimismus ab. Diese Ambivalenz zieht sich durch das gesamte Werk und verleiht ihm eine notwendige Dringlichkeit... Soundästhetisch bleibt die Band sperrig, erweitert aber ihr Spektrum. Zwischen schneidenden Gitarrenflächen, druckvollem Bassfundament und einem treibenden, stellenweise ...

Jimmy Eat World (16.11.2016 , Münster Skaters Palace , Support Deaf Havanna) - Neue Scheibe " Integrity Blues" ( VÖ 21.10.2016)

[dh] Nach 2 Jahren hatte ich mal wieder das Vergnügen meine Emo/College-Rock Favorites Jimmy Eat World live zu erleben. Und wie schon beim ersten Mal, geschah dies im Skaters Palace in Münster. Doch von Anfang an: Am 21.10. erschien ihr 9. Studioalbum mit dem Namen "Integrity Blues". Nach dem eher durchschnittlichen, wenn auch nicht schlechten 2013er Album "Damage", ein deutlicher Schritt nach vorne. Ob radiotauglicher Alternative Rock bei "Sure And Certain" oder "Get Right", die  Balladenvariante "The End Is Beautiful" oder meinem absoluten Favoriten "You are free", Jimmy Eat World werden nicht langweilig and liefern eine starke Scheibe ab. Interessant auch das sehr experiementelle Stück "Pass The Baby" - teils düster, teils Synthie-beladen, aber eigentlich total untypisch für die Band - zeigt es auch die Breite, welche die vier Jungs mittlerweile entwickeln können...