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Es werden Posts vom April, 2015 angezeigt.

Die Wüste lebt...: Kalamahara - The Unmeant Wedding (VÖ: 15.5.2015 /// Label: Sportklub Rotter Damm / Fuzzmatazz Records)

Heißen, sandigen Wüstenwind und viele Reminiszensen an die Größen des Genres, sowie an die 70er, bringen Kalamahara ins Stoner-Rock-Geschehen.  Was der Architeuthis aufdem Cover damit zu tun hat, ist mir noch nicht ganz klar. Vermutlich ein Bezug zum Bandnamen. Der Sound der Band mit Mitgliedern aus Leipzig, bzw. Hamburg, ist jedenfalls ähnlich druckvoll, wie der Riesenkalmar beim Schiffe versenken...

Träumt weiter...: Binoculers - Adapted To Both Shade And Sun (Album / VÖ: 19.06.2015)

Also wenn eine Band, bzw. ihre Musik die Bezeichnung Dreampop verdient hätte, dann sind es die Binoculers aus Hamburg. Dagegen sind selbst Belle & Sebastian ´ne ausgewachsene Hardcore-Band. Gerade hat die Gruppe um Sängerin Nadja Rüdebusch ihr drittes Album “Adapted To Both Shade And Sun” über Startnext.de erfolgreich "crowdfunden" lassen, so dass es am 19. Juni 2015 sowohl als CD & Download, als auch als Vinyl-Version angeboten werden kann. Die Binoculers spielen sehr reduzierten, feinen Indie-Folk, der durchaus eher für die ruhigeren Momente des Lebens bestimmt klingt. Die sehr eingängigen Melodien und die sanften Vocals setzen sich mit unterschwelliger Hartnäckigkeit im Gehör fest. Bei Bandcamp und Soundcloud, kann man die Band genauer unter die Lupe nehmen...

Video: Plastic Man – He Didn´t Know

Hier noch mal die Singleauskoppelung "He Didn´t Know" aus dem bereits im März erschienenen Albums der italienischen Psychedelic-Formation. Weitere Infos >hier<...

New Album: Mother Empire - The System (VÖ: 8. 5. 2015 / Target Records)

Der Vorab-Song "Worthless" (weiter unten gibt´s das dazugehörige Video) der Kopenhagener Formation Mother Empire, erinnerte mich beim ersten Hören tatsächlich ein wenig an Tears For Fears. Eine Querverbindung, der ich durchaus was abgewinnen kann. Aber auch aktuellere Bands wie die Editors, Interpol oder The National kommen als Referenzen in Frage. "Worthless" ist von der Grundstimmung auch eher ein wenig düster und melancholisch gehalten. Die Verquickung von Synthie-Pop mit eingängigen Gitarrenriffs wirkt hier absolut gefällig. Ein schon so oft totgesagtes Genre wie der Synthie-Pop/-Rock, schafft es immer wieder, sich mit tollen Neuerscheinungen über Wasser zu halten. Ein Umstand den man feiern sollte. Und warum nicht mit dieser Scheibe, die nun im Mai erscheint...

Abramowicz - Polaroid (Official Video)

Ein saustarkes Video der Hamburger Band. Ihren Punkrock mit Blues- und Folk-Einflüssen, sowie den dreckigen Vocals von Sören Warkentin (der in etwa so akzentuiert "falsch" singt, wie Thelonious Monk Piano spielte) finde ich kurz gesagt genial. Tolle Band, toller Song und hoffentlich bald mal ein tolles Album...

Touren, Fluchen, Fauchen und Punkrocken..: Pascow

Pascow sind ab Ende April für eine fünftägige Kurztour unterwegs, ausgesuchte Festivals folgen im Mai und Juli. Das aktuelles Album "Diene der Party", gibt´s als LP/CD/Download. Erschienen auf dem Kölner Punkrock-Label RookieRecords...

Yee-haw in the dark...: SuperScum - I Know

Mal eine ganz besondere Mischung bringen hier 5 Dänen an den Start und nennen ihren Sound Dark-Country. Irgenwie tatsächlich so etwas wie Indierock im Westernoutfit. Obwohl ich die Country-Einflüsse auch nicht zu aufdringlich finde. Gerade hier im Song "I Know", der Vorbote der im Sommer 2015 erscheinden, selbstbetitelten EP "Superscum" ist, tritt das eher ein wenig in den Hintergrund. Auf alle Fälle eine interessante Band...

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Hausbesuch: Inside Abbey Road

"Jetzt kann man mit Google Street View schon in die Häuser hinein gehen...", war einer meiner ersten Gedanken zum nun möglichen virtuellen Rundgang in die berühmten Abbey Road Studios. Was Google hier technisch möglich macht ist beeindruckend und spannend, auch wenn ich die Street View-Technik gesellschaftspolitisch im Prinzip für kritik- u. fragwürdig halte. In einem Fall wie diesem, also einem Rundgang an musikhistorischer Stätte, finde ich das wieder nicht schlecht und hat ja auch einen gewissen musealen Charakter. Ich gebe zu, das alles klingt nach einer sehr ambivalenten Haltung gegenüber dieser Technik und ist wohl auch so. Trotzdem überwog die Neugier, hier einmal meine Füße hinter die Eingangstür des Ortes zu bewegen, an dem die Beatles, Pink Floyd, Oasis und wer noch alles Rockgeschichte geschrieben haben...

Low-Fi-Video des Tages: Hanoi Janes - Crystal Veins

Docu Music Video: Marius Ziska - Let's Not Fall Apart

Am 17.04.2015 wird Marius Ziska sein zweites Album "Home / Heim" auf Stargazer Records veröffentlichen. "Home / Heim" kann nun in ganzer Länge auf rollingstone.de angehört werden. Unterteilt in zwei Seiten besteht das Album zu gleichen Teilen aus englischsprachigen als auch aus färöisch gesungenen Songs...

Vinyl-Empfehlung: Arnold Fish - In The Land Of The Elephant Blues

Aus Frankreich stammt der Multi-Instrumentalist Fabien Versmessen aka Arnold Fish, der in Kürze sein Album "In The Land Of The Elephant Blues" veröffentlicht. Auf Bandcamp ist es bereits downloadbar, die Vinylversion soll am 30. April erscheinen. Die Scheibe erscheint auf dem griechischen Label G.O.D. Records und wie das Cover unschwer erraten lässt, geben hier wieder die psychedelischen Klänge den Ton an. Beim Hören des ersten Songs The Guilty (Il Copevole) musste ich unweigerlich an die kauzige alte Krimiserie "Die Zwei" und deren Titelsong denken. Im Original ist dieser Titel vom bekannten (Bond-) Filmkomponisten John Barry und heißt "Theme from The Persuaders" (1971). Vergleicht die Songs mal miteinander - da habe ich doch wohl recht, oder? Musikalisch gibt es schwer 60s-lastigen, wunderbar poppigen Psychedelic-Rock, wie aus der Zeitmaschine entsprungen. Unten im Bandcamp-Stream könnt ihr das gesamte Album euren Gehörgängen zuführen. Um einen echten …

Indie pur: Alaska - These Sacred Floors

Immer wieder kommt es ja zu Zufallsfunden, bei denen sich wahre musikalische Goldgruben auftun. So ist es mir beim Erstkontakt mit der Hamburger Band Alaska gegangen. Hängen geblieben bin ich zunächst am Cover, das auf irgendeiner Website abgebildet war. Ähnlich klein wie hier oben, erinnerte mich das entfernt an Cover von Belle & Sebastian, The Smiths oder auch diversen C86-Veröffentlichungen und das macht mich naturgemäss neugierig. Und so falsch lag ich damit gar nicht, denn der Sound, den ich dann bei meinen weiteren Nachforschungen zu hören bekam, schrie mir förmlich "Indiiiiie" entgegen. Das Album "These Sacred Floors" ist bereits im September 2014 erschienen. Zudem noch auf dem tollen Hamburger Indie-Label  Marsh-Marigold Records. Unfassbar, wenn mir das irgendwie durch die Lappen gegangen wäre...

Neues Video: METZ - Spit You Out

Und nochmal ein neues Video von METZ, deren neues Album ich hier letztens schon angekündigt hatte. Einen Eindruck von den Livequalitäten der Band kann man sich hier machen oder im Juni, wenn METZ in Deutschland unterwegs sind:

Das innere Ohr sagt: The Cave Children - Quasiland

Quasiland by The Cave Children

Feinster melodischer Psychedelic-Rock machen Vorfreude auf das neue Album von The Cave Children. Mittlerweile die gewohnte Qualität vom griechischen Label Inner Ear Records. Natürlich gibt´s das Ganze auch auf Vinyl, wie sich das gehört. Hört mal oben rein. Aber Vorsicht -  der Song fixt extrem an. Für etwaiges Suchtverhalten übernehme ich dann keine Gewähr...

Bandcamp

Video: Morrissey - Kiss Me A Lot (Official Video)

Sah tatsächlich schon mal fitter aus, der gute Mozzer. Aber solange er solche Songs raushaut oder gute Alben wie "World Peace Is None of Your Business" veröffentlicht, kann es hoffentlich nicht so schlecht um ihn stehen...


Empfehlung: Garçons Coiffeurs - The Early Years

Das es sich unbedingt empfiehlt, möglichst oft auch mal abseits des eigenen Blogs bei den Kollegen reinzuschauen, hat sich ja - zumindest bei mir - bereits als absolut richtig erwiesen. Auf meiner wochenendlichen Runde durch meine Lieblingsblogs, fand ich auf Coast Is Clear eine Empfehlung, die mich aufgrund der dortigen Beschreibung natürlich umgehend zum anklicken des Play-Buttons animierte. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte...

Sigmatropic - Every Soul Is A Boat // 2015 RSD-Release (Tongue Master Records)

Anlässlich des diesjährigen Record Store Days am 18. April, veröffentlichen Sigmatropic mit "Every Soul Is A Boat" eine exklusive, nummerierte 5-track-EP (12"), limitiert auf 1000 Stück in orangenem Vinyl.  Mir ist die griechische Band - obwohl schon lange Jahre existent - erst kürzlich, durch ihr auf Inner Ear Records erschienenen Album "Dead Computer Blues" sehr positiv aufgefallen. Ihr sehr gut arrangierter Indierock mit Elektroeinschüben klingt gekonnt und routiniert. Auf der EP als Gastmusiker dabei, sind der Alternative-Country-Sänger Jim White, sowie Mick Harvey von Birthday Party bzw. Nick Cave & The Bad Seeds. Dürfte interessant werden und für mich eine gute Gelegenheit eine Vinylscheibe der Band zu  ergattern...

Rockklassiker: Ian Dury - New Boots And Panties!!

Lang ist´s her. Verdammt lange sogar, dass ich mir dieses legendäre Meisterwerk des britischen Exzentrikers mit dem unverwechselbaren Cockney-Slang zuletzt angehört habe. Wieder einmal stand der Zufall Pate und ich erwischte die Scheibe beim "blind  aus dem Plattenregal ziehen". Ian Durys Todestag jährte sich vor einigen Tagen gerade zum 14 mal. Zufälle sind manchmal schon ziemlich merkürdig...

Love A - Jagd und Hund (VÖ: 27.03.2015 // Rookie Records)

Was wird aus ehemaligen Punkern, die den Punk musikalisch hinter sich gelassen haben? Na klar: Postpunker! Zugegeben, das hört sich ein wenig platt an, scheint aber ein sich in den letzten Jahren zu bestätigender Trend zu sein. Postpunk/Wave ist wieder groß in Mode. Nicht, das ich was dagegen hätte. Im Gegenteil. Vor allem wenn es sich dabei um solch bemerkenswerte Veröffentlichungen handelt, wie im Fall von Love A...

Stimmgewaltig: Lola Marsh - Sirens

Lana del Rey 2.0? Könnte man meinen. Die tolle Stimme und das düstere Ambiente des Songs fesseln einen dennoch, trotz gewisser anfänglicher Plagiatsvermutungen. Der Sound geht durchaus ins Ohr und lässt einen mit Sicherheit nicht kalt, auch wenn die Stimme von Sängerin Yael Shoshana Cohen eine gewisse Kälte verströmt. Zusammen mit Gitarrist Gil Landau studierte sie in Tel Aviv Musik und gründete Lola Marsh. Kurz darauf komplettierten Mati Gilad (Bass), Rami Osservaser (Gitarre, Piano) und Dekel Dvir (Schlagzeug) die Band. Lola Marsh waren formiert und es ging zu Auftritten auf europäischen Sommerfestivals wie dem Pohoda in der Slowakai, dem Primavera Festival in Barcelona und dem Reeperbahn Festival in Hamburg. Vom 31.07 bis 01.08. sind sie auch auf dem Burg-Herzberg-Festival zu hören und zu sehen...

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Moonlight Breakfast on Tour...

Die Genre-Clasher ("rough style mix of Soul, Electro, Beat, Nu-Jazz and Swing") aus Rumänien sind in diesem Monat in Deutschland unterwegs. Man sollte vielleicht mal "Hello" sagen...

Moonlight Breakfast - Live 2015:
(als Support von Chinese Man)

07.04. München - Ampere
08.04. Köln - Gloria
10.04. Hamburg - Uebel & Gefährlich
11.04. Berlin - Astra KulturhausFacebook

Grandios: Plastic Man - Don't Look at the Moon (Psychedelic / Garage Rock) VÖ: March 16, 2015 / Black Candy Records

Absolut begeistert! Anders kann ich´s nicht beschreiben, was mir da wieder in´s Postfach geflattert ist. Feinster 60s-orientierter Psychedelic-Pop/Rock aus Florenz, von der 2012 gegründeten Formation Plastic Man (Raffaele - guitar and lead vocals, Diletta - bass guitar and backing vocals, Fabio - drums). Durchaus vergleichbar mit dem Temples oder Tame Impala, bietet die Band eine gelungene Mixtur aus Retro und Moderne. Nach ihrer ersten auf Vinyl produzierten 4-track EP, die 2013 erschienen ist, nun dieser grandiose Albumerstling. Soweit ich sehen konnte leider nur auf CD oder als Download, was ich für ein solch tolles Album sehr schade finde. Aber vielleicht kann da ja noch nachgelegt werden. Dann würde ich definitiv sofort zuschlagen. Weiter unten könnt ihr das Album in voller Länge als Stream geniessen. Vorsicht! Es macht süchtig...