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Posts mit dem Label "Ambient" werden angezeigt.

Forgotten Hero: Reinhard Lakomys visionäre Klangwelten | Reinhard Lakomy – Palastkonzert (Lacky Musik, 10. April 2026)

Manche Archivveröffentlichungen bedienen vor allem die Nostalgie. Palastkonzert gehört nicht dazu. Der erstmals auf Vinyl veröffentlichte Mitschnitt eines Konzerts aus dem Jahr 1983 ist weit mehr als ein historisches Dokument – er eröffnet einen faszinierenden Blick auf einen Künstler, dessen Bedeutung für die elektronische Musik im deutschsprachigen Raum bis heute oft unterschätzt wird... Reinhard Lakomy war ein musikalischer Grenzgänger. Vielen ist er bis heute als Schöpfer des Traumzauberbaums präsent, doch sein Schaffen reichte weit darüber hinaus. Der Pianist, Komponist und Arrangeur bewegte sich mühelos zwischen Jazz, Rock, Filmmusik und Elektronik und gehörte Anfang der 1980er Jahre zu den Pionieren elektronischer Musik in der DDR. Seine Begegnungen mit Edgar Froese von Tangerine Dream und seine Begeisterung für neue Synthesizer-Technologien prägten eine künstlerische Handschrift, die nie Selbstzweck war. Lakomy verstand elektronische Instrumente nicht als Effektmasc...

Mikael Delta - Life is Now // Out October 26 via Inner Ear/Rough Trade Distribution

Der griechische Komponist Mikael Delta, bereits seit 1992 in der lokalen Elektronic-Szene unterwegs, hat gerade sein neues Album mit dem Titel "Life Is Now" herausgebracht. Irgendwie passend zur Jahreszeit werden hier Versatzstücke aus dem Ambientbereich mit Minimal-Electronic zu einem sehr hörbaren, atmosphärischen Synthie-Sound verwoben. Sicher eher was für die besinnlichen Stunden, gefällt aber auch laut gehört sehr gut, wie das Soundfile unten eindrucksvoll belegt...

Meditativer Sonntag: The Beats - TEAM

Heute erscheint mit "TEAM" das Debütalbum des experimetiellen und minimalistischen Elektro-Trios von The Beats. Eher was für Ambient-Freunde...

Ein diebisches Vergnügen - The Thievery Corporation

Author of pic: Tammy Lo     License: Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0) Das man in musikalischer Hinsicht nur einen Bruchteil dessen kennt, was man eigentlich zu kennen meint, dürfte jedem klar sein, der ehrlich zu sich selbst ist. Besonders vor Augen wird einem das geführt, wenn man durch Zufall Musik entdeckt, die einem sofort gefällt, dessen Macher dies aber schon seit Jahren öffentlich tun, man es aber irgendwie nicht mitbekommen hat. Nun mag es daran liegen, das ich mich bisher noch nie ernsthaft mit Downbeat, Ambient, Lounge oder Dub befasst habe, aber bis vor ca. 30 Minuten kannte ich den Namen The Thievery Corporation nicht mal... Nun gibt es die Formation, die ja eigentlich ein Duo der beiden Washingtoner Gründungsmitglieder Eric Hilton und Rob Garza sind, schon eine beträchtliche Zeit - immerhin schon seit 1996. Und sie haben auch schon einiges veröffentlicht. 8 Alben stehen zu Buche... Im Hintergrund läuft bei mir gerade "The...