Direkt zum Hauptbereich

Indie pur: Alaska - These Sacred Floors














Immer wieder kommt es ja zu Zufallsfunden, bei denen sich wahre musikalische Goldgruben auftun. So ist es mir beim Erstkontakt mit der Hamburger Band Alaska gegangen. Hängen geblieben bin ich zunächst am Cover, das auf irgendeiner Website abgebildet war. Ähnlich klein wie hier oben, erinnerte mich das entfernt an Cover von Belle & Sebastian, The Smiths oder auch diversen C86-Veröffentlichungen und das macht mich naturgemäss neugierig. Und so falsch lag ich damit gar nicht, denn der Sound, den ich dann bei meinen weiteren Nachforschungen zu hören bekam, schrie mir förmlich "Indiiiiie" entgegen. Das Album "These Sacred Floors" ist bereits im September 2014 erschienen. Zudem noch auf dem tollen Hamburger Indie-Label  Marsh-Marigold Records. Unfassbar, wenn mir das irgendwie durch die Lappen gegangen wäre...

Zum Glück konnte diese, meine Wissenslücke ja abgewendet werden. Einziges Manko scheint zu sein, dass das Album nur als CD erschienen ist, ebenso wie der Erstling " Nouveau Liberty" in 2005. Mit "These Sacred Floors" sollte man sich aber auch als CD unbedingt mal beschäftigen. Immerhin gibt es eine 7"-Vinyl-EP mit dem Titel "Kings Of The Class". Inwieweit die noch erhältlich ist, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Wie bereits durchs Coverdesign vermutet, servieren Alaska feinsten Indie-Pop/-Rock, wie er wohl nur zustande kommen kann, wenn man liebt, was man tut. Denn bei der Band handelt es sich nicht um ein professionelles Projekt, sondern, sofern ich richtig informiert bin, im Prinzip um eine Hobby-Band. Umso bemerkenswerter, wie toll das Output klingt...




Aktuelle Top-Inhalte:

Zwischen Stillstand und leiser Bewegung - Provinz als Zustand: Maik Brüggemeyer – Wie jeder weiß, ist das hier das Nirgendwo (Ventil Verlag, 2025)

Die Schönheit des Unbequemen: mACHT – 1 (Crocodile Tears Records, 23.06.2023)

Gefährlich, dilettantisch, großartig. Und mehr als Deutschpunk: „Angriff aufs Schlaraffenland - Ein Deutschpunk Mixtape“ gräbt tief in den wilden Widersprüchen der Subkultur - (2026 | Tapete Records [Doppelalbum, VÖ: 22.05.2026] / Ventil Verlag [Buch, Jonas Engelmann (Hg.) VÖ: 22.05.2026])

Jazz aber echt: Thelonious Monk with Sonny Rollins & Frank Foster - Monk

Klassiker von 1969: Santana – Santana (Columbia Records, August 1969)