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Die Liga Der Gewöhnlichen Gentlemen - Gschichterln aus dem Park Café // VÖ: 9. Juli 2021 / Tapete Records

Schaut das Coverbild auch noch aus, wie ein Foto vom Tag nach Einführung der Corona-Notbremse, sieht es doch momentan angesichts stark fallender Fallzahlen so aus, als wäre zum geplanten Veröffentlichungs-Termin des neuen DLDGG-Albums mit dem heimeligen Titel "Geschichterln aus dem Park" auch der dort in Szene gesetzte leere Tisch wieder dauerhaft mit zumindest GGG-Menschen gefüllt. Vielleicht sogar mit neuster musikalischer Untermalung aus dem Hause DLDGG. Allen anderen bleibt aber, sich zumindest mit dem digitalen oder analogen Hörerlebnis am heimischen Musikerzeuger zu verlustieren. Und die Wahl eines der Soundtracks zur Wiederweckung des kulturellen Lebens scheint hiermit ja nun auch festzustehen. An dieser wirkmächtigen neuen Scheibe, kommt man sicherlich nicht so einfach vorbei. Zumindest nicht, wenn man mit dem etwas anfangen kann, was man landläufig als "gute Musik" bezeichnet. Die Liga Der Gewöhnlichen Gentlemen schaffte es bisher mit jeder Platte eine uns...

Die Leichtigkeit des Vinylism - Turntable Sprezzatura, "On(line) Air" wider dem Mainstream und dem Gewöhnlichen...

M an mag von den sozialen Medien, allem voran Facebook ja halten was man will. Und sicher gibt es reichlich zu kritisieren. Den Umgang miteinander, der oft fehlenden Diskussionskultur, der schieren Übermacht des Trivialen und nicht zuletzt oft genug auch einfach der plumpen Dummheit, die einem allerorten entgegenschlägt. Aber es sind auch Orte, an denen es möglich ist, immer wieder tolle und höchst interessante Menschen kennenzulernen. Zwei dieser Menschen die mir seit geraumer Zeit in diversen musikalischen und subkulturellen Zusammenhängen aufgefallen sind, sind die beiden jungen bis mitteljungen Herren auf dem Foto, die seit ungefähr  einem dreiviertel Jahr mit ihrer fantastischen Online-Radiosendung "Turntable Sprezzatura" die Nullen und Einsen im digitalen Orbit zum schwingen bringen. Bei den Herren handelt es sich um die beiden Paderborner DJs und Vinyl-Connaisseure Roberto Chessa und Christian "Chrizz" Böhning, die zusammen in Paderborn auch den Soulnighter „...

Jazz Is Dead 006 with Gary Bartz // VÖ: 02.04.2021 // Label: Jazz Is Dead

  Es ist ja immer wieder ein Ereignis, wenn die von Ali Shaheed Muhamad und Adrian Younge mit soviel Hingabe bearbeitete, phänomenale Albenreihe   Jazz Is Dead  auf dem gleichnamigen Label eine neue Veröffentlichung rausbringt. Ausgabe 6 nunmehr mit einer legendären Figur des amerikanischen Jazz - Gary Bartz ! Der so progressive wie vielfältige Altsaxophonist war bereits seit Ende der 50er Jahre mittendrin in der New Yorker Jazz-Szene und spielte damals schon Sessions mit Freddie Hubbard, Pharoah Sanders oder auch Lee Morgan. Anfang der 60er arbeitete er mit Mingus, Roach und Dolphy, ehe er 1965 bei Art Blakeys Jazz Messengers landete und dort sein Albumdebüt auf "Soulfinger" gab. Drei Jahre später begann seine Zusammenarbeit mit dem vor gut einem Jahr verstorbenen McCoy Tyner. Weiterer Höhepunkt war in den 70ern sein Engagement in der Miles Davis Band. Musikalisch war und ist Bartz kaum festzulegen. Ob im Bebop, Hardbop, Free-Jazz, Fusion, Soul, Jazz-Funk oder mit s...

The Tibbs mit neuer Single! (VÖ: 30.04.2021)

Die niederländische Soul-Combo The Tibbs kehrt mit einer brandneuen Single "Another Shot Fired" zurück. Die Single wird am 30. April als limitierte 7"-Vinyl auf Record Kicks erscheinen und auch auf den gängigen digitalen Plattformen erhältlich sein. Hier könnt ihr schon mal das offizielle Video zur Single sehen...

Neues Album: Jonas Carping - The YLA Sessions // VÖ: 17. Feb. 2021

A m 17. Februar dieses Jahres erschien das neue Album des schwedischen Singer-Songwriters Jonas Carping . Auch hier beeindruckt in erster Linie wieder die eindrucksvolle und intensive Stimme. In Verbindung mit seinem elektrisch verstärkten Akustik-Gitarrenspiel schafft es Carping, sechs höchstatmosphärische Songs zu spielen, die in ihrer Abfolge auf dem Album beinahe wie eine barocke Suite wirken, die sich im Verlauf der zunächst eher ruhigeren Songs dann mit der zweiten Hälfte des Album dynamisch entwickeln. Wobei sich der Vergleich natürlich weniger auf die Musik, als vielmehr auf die Tempofolge und den Spannungsbogen richtet. Ich halte es auch für wichtig, die Songs auf dem Album in der bestehenden Reihenfolge auf sich einwirken zu lassen. Vielleicht auch einmal direkt unter dem Kopfhörer in nicht zu geringer Lautstärke hören und den umgebenden Rest einfach mal ausblenden.  Einmal mehr hat sich Carping mit dieser Platte selbst übertroffen. Wer zum Beispiel auf Nick Cave oder die...