Direkt zum Hauptbereich

Posts

Posts mit dem Label "Sladek" werden angezeigt.

SLADEK – Blame It All On You / What Are You Doing? || 7" | SLDK Records | SLDK-009 | 2026

Manchmal reichen fünf Minuten. Zwei Songs, eine 7-Inch – und die Gewissheit, dass eine Band ziemlich genau weiß, wo sie hinwill. SLADEK haben bei mir bereits mit "Things Gotta Change" ( ebenfalls hier im Blog besprochen ) einen ausgesprochen guten Eindruck hinterlassen. Das österreichische Trio verstand es darauf, klassischen Soul nicht einfach zu reproduzieren, sondern mit viel Gespür für Groove, Dynamik und Arrangements in die Gegenwart zu holen. Mit „Blame It All On You“ / „What Are You Doing?“ legen SLADEK nun eine Single nach, die diesen Weg konsequent weitergeht – und für meinen Geschmack sogar noch einmal eine Schippe drauflegt...  „Blame It All On You“ ist mit seinen 2:45 Minuten nahezu perfektes Single-Material: federnd, leichtfüßig und unmittelbar, mit einem Groove, der sich ziemlich schnell festsetzt. Warm und organisch produziert, aber ohne den bemühten Vintage-Gestus, der einem bei zeitgenössischem Retro-Soul gelegentlich begegnet...  Und dann ist da ...

Soul mit Haltung: Sladek - Things Gotta Change [VÖ: 24.10.2025 | SLDK Records]

Das neue Album Things Gotta Change von SLADEK, das am 24. Oktober 2025 erscheint, liefert auf zehn Songs eine kraftvolle, zugleich sanfte und überaus abwechslungsreiche Darstellung von modernem Soul mit einem Gefühl für analoge Wärme. Auf ihrem zweiten Longplayer und ihrem mit zwei zusätzlichen EPs nunmehr vierten Tonträger insgesamt – klingen David Sladek, Alvis Reid und Raphael Vorraber wie eine eng verzahnte Einheit, unterstützt von Gastmusikern, deren Beiträge Atmosphäre und Farbtupfer beisteuern, ohne den Bandkern zu überlagern...  Der Sound setzt bewusst auf Reinheit: Bass und Schlagzeug sind körperlich präsent, die Stimme stets klar im Zentrum, während Streicher, Bläser oder zarte Keyboardflächen punktgenau Akzente setzen. Dieser Ansatz bewahrt die Spannung – Uptempo-Grooves dürfen ausbrechen, Balladen bleiben verletzlich – und schafft ein Album mit organischem Fluss, statt einer bloßen Sammlung von Songs. Textlich bewegt sich Things Gotta Change in klassischen S...