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Wooden Peak - Polygon EP (2015)


Pic by PressKit


















Wooden Peak treten mit ihrer neuen EP "Polygon" sicher keine Haustüren ein, sondern kommen eher durch die Hintertür, wie es nunmal ihre musikalische Art ist. Und das, obwohl sich die beiden Klangtüftler Sebastian Bode (Schlagzeug, Elektronik, Gesang) und Jonas Wolter (Gitarre, Fußorgel, Gesang) zu den Aufnahmen dieser Scheibe reichlich Unterstützung ins Studio geholt haben. In Zusammenarbeit mit Antonia Hausmann (Posaune), Alexander Binder (Bass) und Wencke Wollny (Klarinette, Stimme) entstand ein komplexes Werk, in das man sich erst einmal einhören (siehe weiter unten) muss....

Die fünf Song der EP sind alles andere als Mitgröhl-Hymnen und man sollte vielleicht neben dem Interesse an feinem und klangvielfältigen Indie, auch ein Faible für Prog oder gar Jazz haben. Aber keine Sorge, man verliebt sich recht schnell in die Musik. Die CD läuft bei mir seit einigen Tagen ununterbrochen im CD-Player meines Autos. Die oben genannte Komplexität des Sounds und das versierte Spiel auf ihren Instrumenten, lässt einen ständig neues entdecken. Und letztlich ist es neben allen Tüfteleien und Klangcollagen eben doch richtig guter Indiesound, der Spaß macht. Sehr empfehlenswert für Musikgeniesser...




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