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Neues aus Platirumaland: ZENQ und Dörte mit neuen Veröffentlichungen [Feb. 2025]


Die Dortmunder Band ZENQ hat mit ihrer 4-piece-CD "On Isolated Grounds", die im Februar 2025 auf dem Indie-Label 'Bureau Platiruma' erschienen ist, ein extrem starkes Tonträger-Debüt vorgelegt, welches dennoch ihr Selbstverständnis unterstreicht, schon längst den Status des hoffnungsvollen Newcomers hinter sich gelassen zu haben...


ZENQ - bereits seit 2020 in dieser Konstellation zusammen - liefern mit den vier Tracks auf "On Isolated Grounds" eine EP ab, die im noch jungen Jahr 2025 bereits als ein kleines Indierock-Highlight gesehen werden kann und damit den Beweis antreten, dass die Band zu den innovativsten Acts der deutschen Musikszene gehört.

Das Album besticht durch eine dichte Atmosphäre, die sich zwischen Alternative-Klängen und beinahe düsteren Post-Rock-Soundlandschaften bewegt. ZENQ schafft es, eine Balance zwischen Melancholie und hoher Energie zu finden. Die Tracks zeigen die Band von ihrer besten Seite. Komplexe Arrangements, emotionale Tiefe und ein Gespür für dynamische Spannungsbögen. ZENQ sollte man für die Zukunft auf dem Zettel haben...




Auf einem musikalisch ganz anderen Gleis, fahren Dörte mit dem neuen Album "Elastische Realität". Das Album ist so etwas wie ein Comeback. Denn hinter Dörte verbirgt sich der aus dem Sauerland stammende und seit einiger Zeit in Münster lebende Musiker Thorsten Mennebröcker, der bereits in den frühen 90ern mit der Olsberger Postpunk-Band 'Sturmschäden' und weiteren Projekten aktiv war...



Und nun, 27 Jahre nachdem er mit seinem Trio "von Dörte" seine Solo-Sachen im Postpunkgewand vertonte, erscheint mit "Elastische Realität" auf Bureau Platiruma sein aktuelles Werk. Das steht zwar auch irgendwie in der Tradition des Postpunk und spielt doch musikalisch in einer völlig anderen Klangwelt...

Weit überwiegend ist dies eine elektronische, bisweilen sehr vertrakte Welt. Manchmal verträumt, immer auch ein bisschen schräg. Nein, eigentlich sogar ziemlich schräg. Da machen auch die Texte keine Ausnahme. Man muß sicher auf solch experimentielles Zeug stehen um sich mit der Scheibe anzufreunden. Klarer Fall von "Selber mal reinhören!"...