Direkt zum Hauptbereich

Neues Album von „The Wedding Present“ (VÖ, 02.12.2016)




[dh] „Going, Going“ heißt der mittlerweile 9.Streich der Band um Gründungsmitglied David Gedge. Und das Warten hat sich nach dem 2012er Album „Valentina“ absolut gelohnt. Die ganze Bandbreite des Genre´s Indie/Alternative wird hier von The Wedding Present geboten: Psychedelisch im Opener „Kittery“, Indie Pop bei „Rachel„ und „Teen Sleep“ (bei dem Song merkt man woher The Vaccines ihre Sound haben), die tolle Mischung aus Pop und Shoegaze/Grunge Anleihen im Song „Santa Monica„ oder einfach verträumt wie in „Marblehead“. Britpop bei „Two Bridges“ und auch Klassikanleihen mit Streichern und Piano in „Sprague“...


The Wedding Present zeigen auf, wie sich ihr Musikhorizont immer wieder geändert hat - von den Anfängen mit dem 87er Klassiker „George Best“ über „Watusi„ (1994) hin zum neuen Werk „Going, Going“ wird alles abgerufen, was Indie ausmacht. Man merkt, dass dieses Album auf meine volle Zustimmung trifft. Hoffentlich gibt es irgendwann eine Fortsetzung. Großartig...


Aktuelle Top-Inhalte:

Zwischen Stillstand und leiser Bewegung - Provinz als Zustand: Maik Brüggemeyer – Wie jeder weiß, ist das hier das Nirgendwo (Ventil Verlag, 2025)

Die Schönheit des Unbequemen: mACHT – 1 (Crocodile Tears Records, 23.06.2023)

Gefährlich, dilettantisch, großartig. Und mehr als Deutschpunk: „Angriff aufs Schlaraffenland - Ein Deutschpunk Mixtape“ gräbt tief in den wilden Widersprüchen der Subkultur - (2026 | Tapete Records [Doppelalbum, VÖ: 22.05.2026] / Ventil Verlag [Buch, Jonas Engelmann (Hg.) VÖ: 22.05.2026])

Jazz aber echt: Thelonious Monk with Sonny Rollins & Frank Foster - Monk

Klassiker von 1969: Santana – Santana (Columbia Records, August 1969)