Im Spannungsfeld zwischen Folk, Indie und dunkelrockiger Melancholie legt The Ghost And The Machine mit Sorrow ein Album vor, das eine bemerkenswerte Dichte erreicht. Der Wiener Songwriter Andreas Lechner, seit über einem Jahrzehnt eine feste Größe im europäischen Indie-Kosmos, lotet hier persönliche wie kollektive Verletzlichkeit aus und schafft aus ihr einen Ton, der auf Vinyl besonders organisch und unmittelbar wirkt. Der bewusst analoge Ansatz – von Resonator-Gitarren über nostalgische Synthesizer bis zur subtil eingewobenen singenden Säge – verleiht dem Klangkörper eine greifbare Textur, die in der warmen Rille der LP ihre volle Wirkung entfaltet und sich klar gegen den heutigen Streaming-Einheitsbrei stellt...
Im Gegensatz zu früheren, teils offener gestimmten Werken wirkt Sorrows wie eine konzentrierte Reflexion: dunkel, roh und zugleich poetisch. Die zwölf Tracks entfalten ein narratives Gefüge, in dem Herzschmerz, Verlust und Hoffnung nicht nur thematisch, sondern klanglich organisch miteinander verwoben sind. Vinyl-Enthusiasten werden die atmosphärische Tiefe und das greifbare Sounddesign zu schätzen wissen – eine Platte, die beim ersten Hören wächst und beim zweiten zu einem vertrauten Begleiter wird...
Das Wiener Label Fullmax Recordings hat mit dieser Veröffentlichung ein Werk in seinem Katalog, das nicht nur Indie-Fans gefallen dürfte...
Tracklist (Vinyl-LP):
- Strange Days
- Iron Sun
- Fire Walker
- Sick Child
- Blue & Grey
- Ghost Romance (Feat. The Zew)
- Midnight Plains
- Last Day Of Summer
- Sorrows
- Pale Rider
- Foreign City
- Light Of Love
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